DAISY-Seminare

Seminar-Nr.: 1950

DAS Herbst-Seminar 2019

Wo Wollen und Können zusammenarbeiten, ist der Erfolg nur noch eine Frage der Zeit”

schreibt der Dichter und Lehrer Ernst Ferstl. Man könnte annehmen, dass er mit diesen weisen Worten den Nutzen der Frühjahrs- bzw. Herbst-Seminare der DAISY Akademie im Fokus hatte. Denn trotz World Wide Web lässt sich Abrechnungswissen nicht einfach nur „downloaden“, vielmehr muss es erarbeitet, verinnerlicht und nutzbringend in die Praxis umgesetzt werden. Und das lernt man seit Jahrzehnten bei den DAISY-Seminaren, die von 98 % aller Teilnehmer/-innen immer wieder mit Bestnoten bewertet werden.

Ständige Veränderungen im Bereich der Abrechnung erfordern ein regelmäßiges Wissens-Update, bestenfalls einmal im Frühjahr und einmal im Herbst und sollte von allen, die Verantwortung für die Abrechnung tragen, grundsätzlich fest eingeplant werden. Nur so können fachliche Kompetenz und Gewinne gesichert werden.

Wachsende Herausforderungen sind unsere Motivation, Ihr Vertrauen ist unser Antrieb und Ihr Erfolg ist unser Ziel. Deshalb werden wir Sie auch im Herbst-Seminar 2019 mit Qualität, Erfahrung und Leidenschaft für die Abrechnung begeistern.

Überprüfung der Qualität vertragszahnärztlicher Leistungen
Mit Inkrafttreten der Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie (QBÜ-RL-Z) soll die Qualität zahnärztlicher Leistungen nach einem bundeseinheitlichen Verfahren, mit dem Ziel der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität zahnärztlicher Leistungen, geprüft werden. Um Ihnen die „Prüfungsangst“ zu nehmen und Sie bestmöglich auf eine mögliche Qualitätsprüfung in Ihrer Praxis vorzubereiten, werden wir Sie zu diesem Thema sensibilisieren. Anhand von Übersichten und Checklisten zeigen wir Ihnen Wege einer rechtssicheren Dokumentation, damit Sie einer eventuellen Prüfung gelassen entgegensehen können.

Kombinierter Zahnersatz / Verbindungselemente / Teleskope / Suprakonstruktionen
In erster Linie muss bei aufwändigen Kombinationsarbeiten auf eine angemessene Honorierung geachtet werden! Um Honorarverluste oder schlimmstenfalls Rückforderungen der GKV abzuwenden, muss in zweiter Linie auf die korrekte Einstufung von Regel-, gleich- oder andersartigen Versorgungen geachtet werden. Das klingt einfach, ist es aber leider nicht. Denn die unglaubliche Vielfalt der Versorgungsformen führt immer wieder zu Unsicherheiten und zu der Tatsache, dass manchmal gar keine Festzuschüsse angesetzt werden dürfen. Aus diesem Grund haben wir uns dieses schwierige Thema auf unsere Agenda im Herbst 2019 gesetzt und zeigen Wege auf, die Transparenz und Sicherheit schaffen.

Endo perfekt – Rechnung perfekt?
Eine perfekte endodontologische Behandlung kostet viel Zeit und Zeit ist Geld. Diese Herausforderung begegnet jedem Zahnarzt, insbesondere bei Versicherten der GKV. Deshalb muss unmittelbar bei Behandlungsbeginn entschieden werden, ob überhaupt eine richtlinienkonforme Behandlung zu Lasten der GKV möglich ist oder ob es sich um eine komplette Privatbehandlung handelt.

Zuzahlungen auf endodontologische Bema-Leistungen sind nicht erlaubt, allenfalls kann der Zahnarzt selbstständige Zusatzleistungen mit dem GKV-Versicherten vereinbaren. Und dabei handelt es sich bei weitem nicht nur um Spülungen (GOZ-Nr. 2420) bzw. Längenbestimmungen (GOZ-Nr. 2400) sondern um eine Vielzahl besonderer Methoden, die der Bema nicht abdeckt. Beherrscht man die Differenzierung zwischen Kassen-, Privat- und Zusatzleistung und ist man in der Lage betriebswirtschaftlich zu kalkulieren, steigen die Chancen auf leistungsgerechte Honorare ganz erheblich.

Alles ganz easy? Kleine und große Fallen beim Abrechnen von chirurgischen Alltagsleistungen
Auch bei alltäglichen chirurgischen Eingriffen werden mangels Dokumentation immer wieder Leistungen verschenkt. Und hinter den vielen Varianten einer Zahnentfernung steckt oft mehr. Wundversorgung ist eben nicht gleich „Wundversorgung“ ... Insbesondere dann, wenn Alveolen augmentiert werden. Auch bei GKVVersicherten können im Kontext von chirurgischen Bema-Leistungen viele Zusatzleistungen vereinbart werden.

Innovative funktionsanalytische Diagnostikmaßnahmen (FAL) richtig berechnen
Funktionsanalytische Leistungen (FAL/FTL) nach den GOZ-Nrn. 8000 bis 8100 und viele dazugehörige Analogleistungen sind aus einer modernen Praxis einfach nicht mehr wegzudenken und werden sogar von den Gerichten quasi eingefordert (z. B. der CMDSchnelltest).

Auch hier schreitet die Weiterentwicklung mit Leistungen zur Erfassung der individuellen ästhetischen Position, der Okklusionsebene sowie Gesichtsasymmetrien voran. Im Herbst-Seminar reflektieren wir einige neuartige Analysemethoden wie z. B. das PlaneSystem®, den Freecorder®BlueFox oder die Scanprothese und zeigen auf, wie die Anwendung dieser speziellen Methoden in die Normen der GOZ übertragen werden kann.

Welche Materialien können wie, wann und wo berechnet werden
Ein riesiger Kostenfaktor jeder Praxis sind die Ausgaben für Materialien. Um die nicht umlagefähigen Materialkosten zu verringern, müssen alle berechnungsfähigen Materialien unbedingt weiterberechnet und richtig „zugeordnet“ (Praxis oder Labor) werden.



Die Inhalte des Herbst-Seminars:

  • NEWS aus Gesetzgebung / Politik / Abrechnungswissen / u.v.a.m.
    • Konsequenzen aus den neuen Qualitätsprüfungen abgerechneter Bema-Leistungen im Rahmen der Qualitätsbeurteilungs- Richtlinie (QBÜ-RL-Z)
    • Umsetzung neuer Bema-Nummern zu den Früherkennungsuntersuchungen
    • Auswirkungen des monströsen Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG)
  • Kombinierter Zahnersatz / Verbindungselemente / Teleskope / Suprakonstruktionen
    • Fehlerfreie Interpretation und Umsetzung von Richtlinien und Befunden
    • Korrekte Zuordnung: Regelversorgung, gleich- oder andersartige Versorgung?
    • Wie man an einer Zahntechnik-Rechnung Zahnarzthonorare ableiten kann
    • Learning by doing: Übungen anhand komplexer klinischer Fälle mit Zahntechnik
  • Endo perfekt – Rechnung perfekt?
    • Update zur Abgrenzung von GKV-Leistungen zu außervertraglichen GOZ-Leistungen, sowie zu bekannten und neuen Analogleistungen
    • Bema-konforme Abrechnung und die Vereinbarkeit von Zusatzleistungen
    • Alternative Wege zur qualitätsorientierten Honorierung, auch bei GKV-Versicherten
    • Rechtssichere Wissensumsetzung in klinische Behandlungsfälle (u.a. im Notdienst)
  • Alles ganz easy? Kleine und große Fallen beim Abrechnen von chirurgischen Alltagsleistungen
    • Oberflächliche Behandlungsdokumentation im Kontext verschenkter Leistungen
    • Vorsicht! Hinter Zahnentfernungen und Wundversorgungen steckt oft mehr
    • Zusatzleistungen Kasse oder Privat? Die richtige Abrechnung von Hautlappenplastiken, Alveolen-Augmentationen u.v.a.m.
    • Kleine chirurgische Eingriffe an vorhandenen Zähnen und Implantaten
    • Beispiele aus der Praxis für die Praxis
  • Innovative funktionsanalytische Diagnostikmaßnahmen (FAL) richtig berechnen
    • Neue Analysemethoden – Honorarfindung unter betriebswirtschaftlichen Kriterien und die Übertragung in die Normen der GOZ
  • Welche Materialien können wie, wann und wo berechnet werden
    • Von den gesetzlichen Regularien über die genaue Dokumentation und Kalkulation bis hin zur lückenlosen Berechnung
    • Zuordnung und Kalkulation: Zahnarztpraxis Ž zahntechnisches Labor
    • Übersichten, Checklisten und Kalkulationsbeispiele mit Hilfe der DAISY-Rechner: MaterialkostenRechner® und Unzumutbarkeits- Rechner®
    • Häufig vergessene Chairside-Leistungen
  • Last but not least: Recht und Erstattung
    • Unterstützung der Patienten durch eine zielführende Argumentation bei Einwänden und Erstattungsverweigerungen der PKV
    • Aktuelle Rechtsprechung zur Rechtssicherheit
    • Durchsetzung von Honorar-Ansprüchen bei Erstattungsproblemen

u. v. a. m.

Achtung: Wie immer werden die Themen nach Aktualität ergänzt, angepasst oder wenn notwendig auch geändert.


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Datum   Ort   HotelHinweise 
22.11.2019 (Fr)
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