DAISY-Seminare

Seminar-Nr.: 1814

Zahnersatz Teil 1: Festsitzender, herausnehmbarer und kombinierter Zahnersatz


Zum Thema:

Bei der Planung von Zahnersatz entsteht manchmal die Situation, dass ein und derselbe Zahnbefund verschiedene Regelversorgungen auslösen kann. Verlässt man sich bei der Planung nur auf sein Abrechnungsprogramm, können für die Praxis beträchtliche Verluste entstehen. Um dies zu vermeiden, müssen sich nicht nur die Mitarbeiter/-innen, sondern auch die Zahnärzte/Zahnärztinnen in diesem sensiblen Bereich gut auskennen. Für die Höhe des zahnärztlichen Honorars ist es nämlich nicht unerheblich, ob der geplante Zahnersatz tatsächlich eine Regelversorgung darstellt oder eher einer gleich- bzw. andersartigen Versorgung zugeordnet werden muss.

Wechselnde Interpretationen (z. B. durch die Festzuschusskonferenzen) erschweren den Durchblick und können zu Unstimmigkeiten zwischen Praxis, Krankenkasse und KZV führen.

Herstellung einer Modellgussprothese
Nur mit exakten Kenntnissen sowohl der Richtlinien als auch der Festzuschüsse und unter Berücksichtigung der individuellen Therapieplanung ist es möglich, dem Patienten die eingliederungsfähige Regelversorgung korrekt zuzuordnen.

Auch die Abrechnung von Begleitleistungen setzt detaillierte Abrechnungskenntnisse und sorgfältiges Arbeiten voraus; werden Begleitleistungen fälschlicherweise über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet, kann das unangenehme Folgen haben – weil Honorare verschenkt werden, aber auch weil Regresse drohen.

Dieses Seminar ermöglicht das gründliche Kennenlernen des Festzuschuss- Systems und der Zahnersatz-Abrechnung – und zwar Schritt für Schritt und von Anfang an. Viele Beispiele zu den Befundklassen, zu Regelversorgungen, zu gleich- oder andersartigem Zahnersatz schaffen Transparenz und Sicherheit bei der Einordnung der geplanten Versorgung. Ganz nebenbei wird deutlich, welche gravierenden Auswirkungen das FZ-System auf die Zahnarzthonorare hat und wie man drohenden Honorarverlusten bei gleich- oder andersartigem Zahnersatz vorbeugt.



Auszüge aus der Seminarmappe (die gesamte Mappe besteht aus ca. 155 Seiten):
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Herzlich willkommen sind:

Das gesamte Praxisteam, auch Einsteiger, wenn sie mit den Zahnersatz-Positionen aus Bema und GOZ ein wenig vertraut sind. Selbstverständlich sind auch alle Zahnärztinnen und Zahnärzte sehr gerne willkommen, für die der ZE-Umsatz eine Säule ihres wirtschaftlichen Erfolges darstellt.




Die Inhalte des Seminars:
  • Wichtige gesetzliche Grundlagen im Rahmen von Zahnersatz
    • §§ 55 und 56 SGB V – Leistungsanspruch und Festsetzung der Regelversorgung
    • Zahnersatz-Richtlinien
    • Festzuschuss-Richtlinien
    • Bundesmantelvertrag
    • Privatvereinbarungen für FAL/FTL, außervertragliche Kronen und Zahnersatz
  • Vereinbarungen der Bundesmantelvertragspartner und deren Interpretationen sowie die Kommentierungen der KZBV und der Clearingstelle zum Festzuschuss-System
  • Versorgung mit Kronen und Zahnersatz: Gegenüberstellung Bema – GOZ
  • Festzuschüsse nach den Befundklassen 1 bis 6 und 8
    • Kronen und Stiftaufbauten
    • Festsitzender Zahnersatz
    • Herausnehmbarer Zahnersatz
    • Wiederherstellungen (Grundlagen)
    • Teilleistungen (Grundlagen)
  • Einordnung in Regel-, gleich- und andersartige Versorgung
  • Abrechnung von Begleitleistungen nach Bema und GOZ
  • Ausfüllhinweise zum Heil- und Kostenplan
  • Abrechnungsverfahren und die korrekte Rechnungslegung
  • Wichtige Grundlagen zur Abrechnung von zahntechnischen Leistungen
  • Übersicht zur Gewährleistung bei Zahnersatz
  • Viele Beispiele mit der Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit:
    Versorgungen mit Kronen und Zahnersatz auf der Basis von Regelversorgung, gleich- und andersartigem Zahnersatz im Rahmen einer Gesamtversorgung
    • Stiftaufbauten, Kronen, Brücken, Prothesen
    • Kombinationsversorgungen
u. v. a. m.

Achtung: Wie immer werden die Themen nach Aktualität ergänzt, angepasst oder wenn notwendig auch geändert.




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